Zu wenig Schlaf – Hoher Risikofaktor für Hypertonie

Schlechter und vor allem zu kurzer Schlaf ist ein Risikofaktor für den Blutdruck. Nach einer Studie der Universität Chicago lassen eine geringe Schlafdauer (unter 8 Stunden) in der Nacht und ein leichter Schlaf den Blutdruck deutlich ansteigen. Die Wahrscheinlichkeit für Bluthochdruck steigt mit jeder Stunde weniger Schlaf um mindestens 37% an.

Das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken liegt für diejenigen, die jeden Tag weniger als sechs Stunden schlafen, um 70% höher als für jene, die eine ausgewogene Schlafdauer von acht Stunden haben. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten haben die Forscher die Schlafdauer und -intensität von 578 Menschen im Alter zwischen 33 und 45 Jahren untersucht.

Schon im November des letzten Jahres haben japanische Wissenschaftler festgestellt, dass wenig Schlaf das Risiko auf Herz-Kreislauf-Probleme drastisch erhöht. Dafür haben sie mindestens 1 255 an Bluthochdruck leidende Patienten für insgesamt 50 Monate beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass eine Schlafdauer von weniger als 7,5 Stunden mit einem deutlich erhöhten Risiko für Erkrankungen des Herzkreislaufs verknüpft ist.

Eine gesunde Schlafdauer entspricht demnach einer Dauer von 7-8 Stunden jede Nacht.